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Frau mit Migräne
, 29.05.2019

Sollten Sie unter einem Kopfschmerz, der zumeist einseitig, stechend-bohrend und hinter dem Auge lokalisiert ist, leiden, kann es sich um eine Migräne handeln. Die Beschwerden können in ihrer Intensität von mittel- bis schwergradig sein und werden oft von einer Übelkeit und Licht-, Geruchs- bzw. Lärmempfindlichkeit begleitet.

Manche Patienten beklagen auch Sehstörungen wie ein Flimmern am Rande des Gesichtsfeldes oder eine Art Farbensehen, welches den Kopfschmerz ankündigt. Dies wird als Migräne mit Aura-Symptomatik bezeichnet.

Die Erkrankung ist familiär gehäuft und kann in jedem Alter auftreten. Die Häufigkeit dieser Erkrankung in der Allgemeinbevölkerung ist mit 2-10 % relativ hoch. Die Intensität kann sich im Lauf des Lebens verändern, so kann sich der Schmerzcharakter auch nach einer Schwangerschaft anders äußern als zuvor.

 

Zu Behandlung der Migräne unterschiedet man folgende Möglichkeiten:

  • Akutbehandlung:
    Hier stehen unterschiedliche Anfallspräparate zur Verfügung. Die „klassischen“ Anfallsmedikationen stellen Triptane dar, die es in unterschiedlichsten Darreichungsformen gibt.
  • Prophylaxe:
    Wenn Sie regelmäßig unter etwa 10 Schmerztage pro Monat oder mehr leiden, sollte eine Dauermedikation zur Senkung der Anfallshäufigkeit und -intensität in Erwägung gezogen werden (z.B. Betablocker, Calciumkanalblocker, etc.). Hier wird individuell auf Ihr Beschwerdebild und etwaigen weiteren Erkrankungen im persönlichen Gespräch das geeignete Medikament mit Ihnen besprochen.

  • Nichtmedikamentöse Maßnahmen:
    Da Migräne oft durch Trigger wie Stress oder Schlafmangel begünstigt wird, sollte das Erlernen von Entspannungstechniken einen wichtigen Faktor bei der Migränebehandlung darstellen. Auch das Achten auf regelmäßige Bewegung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit ausgewogener Ernährung sind wesentliche Therapiebestandteile.

Autor

Kategorie

Psychosomatik

Veröffentlicht

29. Mai 2019

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