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Mann am Laptop mit Händen vor Gesicht und Burnout
, 29.05.2019

Burn out – was bist Du?
„Burn-out“ ist ein häufig genutzter Begriff. Was dieser wirklich bedeutet und wie man sich dagegen wappnen kann, wird in diesem Artikel erklärt.

Burn-out ist von der WHO als ein wesentlicher Risikofaktor eingestuft worden, der die Gesundheit beeinträchtigen kann. Dies ist ein wichtiger Meilenstein. Gemäß der Bewertung durch die WHO handelt es sich dabei um ein Gefühl des Ausgebranntseins, das sich aus dauerhaftem Stress am Arbeitsplatz ergibt. Als häufige Folgen werden genannt: Vegetative Beschwerden wie z.B. Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühl, klimakterische Beschwerden, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Verkrampfungen der Muskulatur (Wadenkrämpfe, Zehenkrämpfe, Muskelzittern, Muskelzucken), Herzbeschwerden, usw. Dies ist begleitet von einem Zustand der Erschöpfung mit zunehmend negativer Einstellung zur Arbeit. Ursächlich sind dafür ungewohnte Anforderungen des Arbeitslebens. Man spricht erst dann von Burnout, wenn sich die beschriebenen Symptome auch in kürzeren Erholungsphasen nicht mehr zurückbilden und man dies schon über mehrere Wochen an sich selbst beobachtet hat. Etwa wenn man spürt, dass man sich gar nicht mehr richtig entspannen kann oder sich nach einem Wochenende noch fast genauso erschöpft fühlt wie vorher und sich dies über Wochen fortsetzt.

Ursache für das Entstehen dieses Syndroms sind meist ein Zusammenspiel von Bedingungen am Arbeitsplatz sowie Eigenschaften der Person. Häufige arbeitsplatzbezogene Faktoren, wären z.B. ein unbewältigbares Arbeitspensum, mangelnde Anerkennung durch Vorgesetzte, Druck von Kollegen und Klienten, schwierige Kommunikation, Mobbing, fehlende Abgrenzung zum Privatleben. Faktoren, die in der Person liegen können, sind z.B. reduzierte Stresstoleranz, berufliche Ideale, die in der vorliegenden Situation nicht erfüllt werden können, aber auch zu hohe Zielsetzungen, Perfektionismus, Selbstüberschätzung sowie unzureichende Qualifikation.

Auch wenn die WHO Burnout nicht als Krankheit eingestuft hat, so gilt es dennoch als Risikozustand für nachfolgende psychische oder körperliche Erkrankungen dar. Menschen, die schon einmal unter einer Depression, einer Angst- oder Abhängigkeitserkrankung gelitten haben, können besonders leicht Burnout-Symptome entwickeln. Die ärztliche Erfahrung zeigt, dass Burn-out auch körperliche Krankheiten wie Tinnitus, Hypertonie oder Infektionskrankheiten begünstigen kann.

Der beste Schutz besteht in einer gründlichen fachärztlichen Diagnose und noch rechtzeitig aktivierten Maßnahmen, die bei einem Aufenthalt in unserer Privatklinik erlernt werden können. Dabei lernen Patienten mit einem anderen Blick auf ihr Arbeitsleben zu schauen, Belastungsfaktoren rechtzeitig zu erkennen und zu bewältigen. Wir sehen dies als eine Form der persönlichen Weiterentwicklung und als entscheidenden Schutzfaktor in unserer sich rapide wandelnden Arbeitswelt.

 

Die Privatklinik Eberl ist eine familiengeführte Privatklinik für Rehabilitation in den Fachbereichen Orthopädie und Psychosomatik, sowie eine Privatklinik für Akutpsychosomatik. Kostenträger sind alle Beihilfestellen, alle privaten Krankenversicherungen (PKV), sowie Selbstzahler. Die Privatklinik Eberl bietet individuell angepasste Medizin in Hotelambiente, mit großem Fitnessraum, Schwimmbad und Sauna. Die Privatklinik Eberl liegt im bekannten oberbayerischen Kurort Bad Tölz, etwa 1 Stunde südlich von München, zwischen dem Starnberger See und Tegernsee.

Autor

Kategorie

Psychosomatik

Veröffentlicht

29. Mai 2019

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