Kontakt

Beratung & Anmeldung unter:

+49 (0) 8041 - 78 72 0

Zum Kontaktformular
Rechnender Beihilfepatient Privatklinik mit Stift in der Hand
, 29.05.2019

Akutpsychosomatik in einer Privatklinik – Kostenrisiko für Beihilfepatienten?
Lesen Sie mehr darüber, ob für Sie als Beihilfe-Patient ein Kostenrisiko bei einer akutstationären Krankenhausbehandlung besteht.

Beihilfepatienten berichten immer häufiger von der Sorge über etwaige Eigenbehalte bei einer bevorstehenden Behandlung in akutpsychosomatischen Privatkliniken. Diese Sorge wird meist noch dadurch verstärkt, dass in den Genehmigungsbescheiden der Beihilfestellen ein Hinweis auf ein Kostenrisiko zu finden ist. Wann muss denn nun konkret ein Beihilfepatient mit einem relevanten Selbstbehalt rechnen?

Thomas Eberl: „Zu allererst darf man festhalten, dass wenn eine psychosomatische Akutbehandlung ansteht, sich sehr viele Beihilfepatienten eine Aufnahme in einer Privatklinik wünschen. Die Vorteile der meisten Privatkliniken liegen dabei auf der Hand: neben einer familiäreren Atmosphäre der (hoffentlich!) bettenmäßig kleineren Privatkliniken, einer oftmals besseren Ausstattung mit Schwimmbad, Fitness- und Wellnessbereichen ist auch oft die Behandlung intensiver und wird von erfahreneren Therapeuten durchgeführt. Der Grund dafür ist, dass in Privatklinken oft nur fertig ausgebildete Fachärzte eingesetzt werden. Jedoch genauso nachvollziehbar wie der Wunsch nach der Behandlung in einer psychosomatischen Privatklinik auch ist, so nachvollziehbar ist auch der Wunsch der Beihilfepatienten vor Antritt einer Maßnahme Sicherheit über den zu leistenden Selbstbehalt zu erhalten. Daher können wir aus unserer Erfahrung heraus nur den Ratschlag geben, sich frühzeitig über den pauschalierten Tagessatz der jeweiligen Akutklinik zu informieren. Wenn dieser pauschalierte Tagessatz über dem Tagessatz des vom Patienten nächstgelegen Krankenhauses der Maximalversorgung (=Vergleichshaus) liegt, besteht die Gefahr, einen Teil dieser Kosten selbst tragen zu müssen. Wenn der pauschalierte Tagessatz betragsmäßig sehr nahe an dem Tagessatz des individuell relevanten Vergleichshauses liegt, entsteht für den Beihilfepatienten kein oder fast kein Selbstbehalt.“

Fazit: Als Beihilfepatient sollten Sie frühzeitig den pauschalierten Tagessatz der in Frage kommenden Privatklinik mit dem Tagessatz des für Sie relevanten Maximalversorgers vergleichen. Ein Tipp: Ihre Beihilfestelle hat den für Sie gültigen Vergleichstagessatz abrufbereit – informieren Sie sich so früh als möglich darüber!

Übrigens: In der Privatklinik Eberl wird ein pauschalierter Tagessatz zur Abrechnung gebracht, der unter dem aller uns bekannter Maximalversorger liegt. Beihilfepatienten sind also von Seiten des Selbstbehaltes in der Privatklinik Eberl „auf der bestmöglichen Seite“.


Sollten Sie Fragen zu dem Themen Tagessatz und Kostenrisiko Fragen haben, zögern Sie nicht Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir beraten Sie gerne!

Ihr Thomas Eberl
Diplom-Gesundheitsökonom (Univ.)

 

Die Privatklinik Eberl ist eine familiengeführte Privatklinik für Rehabilitation in den Fachbereichen Orthopädie und Psychosomatik, sowie eine Privatklinik für Akutpsychosomatik. Kostenträger sind alle Beihilfestellen, alle privaten Krankenversicherungen (PKV), sowie Selbstzahler. Die Privatklinik Eberl bietet individuell angepasste Medizin in Hotelambiente, mit großem Fitnessraum, Schwimmbad und Sauna. Die Privatklinik Eberl liegt im bekannten oberbayerischen Kurort Bad Tölz, etwa 1 Stunde südlich von München, zwischen dem Starnberger See und Tegernsee.

 

zurück