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persönlichkeitsakzentuierung akutpsychosomatik

Fachklinik für Persönlichkeitsakzentuierungen

Nach dem Motto „Es gibt Momente, da trete ich nicht ins Fettnäpfchen, sondern falle in die Fritteuse“ gibt es Situationen, in denen man sich denkt: „War ja klar, dass das ausgerechnet mir passiert.“ oder „Warum passiert das immer mir?“.

Unsere Persönlichkeit - also die Summe aus wie wir typischerweise denken, Situationen wahrnehmen und bewerten, wie heftig und in welcher Form wir gefühlsmäßig reagieren und wie wir uns typischerweise verhalten – beeinflusst unsere zwischenmenschlichen Beziehungen schon von der ersten Begegnung an. So betritt bspw. eine schüchterne Person eine Abendveranstaltung anders als eine Person, die gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.
Im Lauf des Lebens „prasseln“ Umwelteinflüsse auf unser genetisch angelegtes Wesen ein und „formen“ die Persönlichkeit eines Individuums. Prinzipiell versucht das Kind, sich möglichst optimal in der Nische zu entwickeln, in die es hineingeboren wurde. Es muss die Freiräume und Grenzen zur Bedürfnisbefriedigung (wie z.B. auch Geborgenheit, Bindung, Autonomie, etc.) nutzen, die ihm vorgegeben werden, auch wenn diese nicht immer die optimalsten Bedingungen darstellen. Ein Mensch ist also bestrebt, sich bestmöglich zu entwickeln mithilfe der Ressourcen, die ihm im Augenblick zur Verfügung stehen.

Später, als Erwachsener, ändert sich das Außen, jedoch bleiben unsere Muster bestehen, da sie sich mittlerweile verfestigt haben und per Autopilot (also nicht nach einem bewussten kognitiven Entscheidungsprozess) „abgespielt“ werden.
Häufig haben wir viele Eigenschaften, jedoch zu allermeist ein paar wenige „typische“ bzw. vorherrschende Charakterzüge. Manche Personen sind eher spontan, andere strukturiert, einige cholerisch, andere ruhig und gelassen. Diese vielfältigen Temperamente sind wichtig für das Funktionieren unserer Gemeinschaft. So macht es bspw. Sinn, dass es bei der Planung eines Flugzeuges einen gewissenhaften Statiker gibt, einen mutigen Visionär, usw.

Wenn die dominanten Züge jedoch immer wieder zu einem Leidensdruck führen – bei sich oder anderen – wäre es hilfreich, sich der Arbeit mit der eigenen Persönlichkeit zu stellen und nicht zu erwarten, dass sich die anderen endlich ändern. Nutzen Sie Ihre Ressourcen, um sich wohler zu fühlen und gestärkter und erfolgreicher aus Situationen herauszugehen.
Therapeutisch werden zunächst die unbefriedigten Grundbedürfnisse mithilfe der Überlebensregel erarbeitet, um gemeinsam mit dem Patienten Möglichkeiten der funktionalen (d.h. unter zur Hilfenahme der Ressourcen, die dem Patienten als Erwachsener, nicht im Kindesalter, zur Verfügung stehen) Bedürfnisbefriedigung zu erarbeiten.

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