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berufs- und stressbedingte störungen akutpsychosomatik

Privatklinik für Burnout

Stressbedingte bzw. berufsbezogene Störungen sind u.a. Folgen des „digitalen Zeitalters“ und der Globalisierung. Es entstand eine Erwartungshaltung, dass jeder zu jederzeit und überall erreichbar und verfügbar ist. Eine Abgrenzung wird durch die Medienflut und Enthemmung (wie bspw. Mobbing) durch zunehmend indirektere Kontakte über soziale Netzwerke erschwert.

Das Wort „Stress“ beschreibt eine unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung, die ihm gestellt wird (Selve, 1974). Es kann ein positiv, förderlicher Stress (Eustress), in dem man die Herausforderung als bewältigbar erlebt, und ein negativer Stress (Disstress) unterschieden. Letzter ist für das Entstehen von Symptomen verantwortlich, da man sich von der Situation überfordert fühlt, der Körper „Stresshormone“ ausschüttet, die über einen längeren Zeitraum jedoch zu „Folgeschäden“ führen können. So führt chronische Belastung bspw. zu Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, Schmerzen, Verdauungsproblemen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Am häufigsten wird der arbeitsbezogene Stress als belastend erlebt, der bei mangelnder Erholungsfähigkeit zum „Burnout“ führen kann. Erfreulicherweise wurde nun (Frühling 2019) auch von der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) Burnout als Syndrom definiert und als ein wesentlicher Risikofaktor eingestuft worden, der die Gesundheit beeinträchtigen kann. Das Syndrom hat drei Kernkriterien: ein Gefühl von Erschöpfung, eine zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job und ein verringertes berufliches Leistungsvermögen. Die WHO darauf hin, dass der Begriff Burn-out ausschließlich im beruflichen Zusammenhang verwendet werden sollte. Aber. Auch eine Mutter kann ein Burnout-Syndrom entwickeln, wenn sie sich „hauptberuflich“ um den Haushalt und die Versorgung der Kinder kümmert.

Zur Behandlung dieser Störungen werden neben den Grundbausteinen, der Strategisch Behavioralen Therapie (SBT) und der Emotionalen Aktivierungstherapie (EAT) mit Embodimenttechniken, auch Auszüge aus dem AGIL-Konzept (Aktiv und Gesund im (Lehrer-)Beruf) herangezogen, um Sie zu stärken und um Ihre Ressourcen und Abgrenzungsmöglichkeiten auszubauen bzw. innere Stressoren zu verringern.

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