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akutkonzept arbeitsweise

Akut-Konzept

Grundlagen

Die psychotherapeutische Grundorientierung der Privatklinik Eberl ist die Verhaltenstherapie der dritten Welle.  Dies bedeutet, dass nicht nur das sichtbare Verhalten (klassische Konditionierung nach Pawlow), sondern auch die gedankliche, emotionale und körperliche Ebene in die Behandlung im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes in die Therapie mit einbezogen werden. Die Privatklinik Eberl hat sich hier wiederum auf das Konzept der Strategisch Behavioralen Therapie (SBT) nach Prof. Sulz und deren Weiterentwicklung zur Emotionsaktivierenden Therapie (EAT) mit Embodiment nach Dr. Hauke spezialisiert.

Strategische Behaviorale Therapie (SBT) nach Prof.Sulz

Die Strategisch Behaviorale Therapie (SBT) wurde 1994 von Herrn Prof. Serge Sulz begründet und ursprünglich als SKT (Strategische Kurzzeittherapie) entwickelt. Kern dieses Ansatzes ist die hinter einem „Problemverhalten“ steckenden Antreiber zu identifizieren (warum Veränderung so schwierig ist). Die Erarbeitung der zentralen Überlebensstrategie steht im Fokus der SBT, da sie die handlungsleitende „innere Regel“ darstellt. Die SBT geht davon aus, dass jegliches Verhalten darauf ausgerichtet ist, wichtige Grundbedürfnisse (z.B. nach Geborgenheit, Zugehörigkeit, Selbstbestimmung, usw.) zu befriedigen, um gesund zu bleiben und zufrieden leben zu können. Bei Belastungssituationen kann diese „radikale und starre“ Überlebensregel zur Bildung von Symptomen führen, da der Betroffene sonst dem „Gesetz“ zuwiderhandeln müsste. Somit kann anhand dieser „inneren Regel“ dem Patienten die Funktion seiner Symptome verdeutlicht werden und folglich auch an konkreten Veränderungsmöglichkeiten gearbeitet werden.

Emotionsaktivierende Therapie (EAT) und Embodiment nach Dr. Hauke

Der strategisch behaviorale Ansatz hat in den letzten Jahren durch Dr. Gernot Hauke grundlegende Weiterentwicklungen erfahren, indem vielfältige höchst relevante Aspekte heutiger Psychotherapie aufgenommen wurden, wie Wert- und Ressourcenorientierung, Achtsamkeit, emotionale Aktivierung, sowie moderne erlebnisorientierte Konzeptionen des Embodiments. Es werden u.a. erlebnisorientierte und emotionsaktivierende Interventionen eingesetzt, da sich hiermit bessere und langanhaltendere Behandlungsergebnisse erzielen lassen als bei rein kognitiven Ansätzen – denn Reden allein reicht oft nicht. Nicht nur „die Ratio“ soll überzeugt werden, sondern der Vorteil des neuen Weges einer Veränderung soll vom „ganzen System“ abgenickt werden.

Fazit

Das Arbeiten nach diesen Konzepten in der Psychotherapie integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, vor allem die der neurobiologischen Emotionsforschung. Durch die Emotionsaktivierung können rascher und erfolgreicher krankheitsbegünstigende Verhaltensmuster erkannt und bearbeitet werden.

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